Rodelspaß in Bad Hindelang

Am 31.1.2019 haben die Klassen 5/6 und die Klasse 9 einen gemeinsamen Wintersportausflug nach Bad Hindelang beim Oberjoch geplant und durchgeführt. Die Neugier und Aufregung waren groß – über 3 km lange Abfahrten, Gondellifte und der Wetterbericht versprach meterhohe Schneeberge!
Endlich war es soweit, mitten in der Nacht, also um 6.30 Uhr, trafen wir uns an der Stadthalle. Nachdem auch der letzte Nachzügler seinen Reiseplatz eingenommen hatte, ging es los auf die etwa 3-stündige Fahrt ins Allgäu. Der Schnee wurde höher, die Berge wurden größer und die Aufregung war kaum auszuhalten. Die Schneehosen wurden übergezogen, die Helme am Kopf befestigt und die Füße aufgewärmt. Lenk- und Bremsfuß wurden nochmals gecheckt und endlich ging es raus aus dem Bus.

Die Begeisterung war riesig – der Schnee am Straßenrand war genauso hoch wie der Bus! Her mit den Schlitten, rein in die Gondel und rauf auf dem Berg! Wahnsinn, was für ein Wetter und was für eine Aussicht! Auf dem Berg wurden erst mal Erinnerungsfotos von den Klassen und der Aussicht gemacht. Endlich: Einteilung der Startreihenfolge nach Rennsport- und Downhillerfahrung und selbst eingeschätztem Können.

Erste Runde Aufwärmen, Bremsvermögen testen, Schräglage in Kurven einschätzen, Strecke kennenlernen und erste vorsichtige Drifts ausprobieren. In der ersten Runde gab es bei einigen Schülern leichte Probleme, den Schlitten unter Kontrolle zu halten. Unten angekommen wurde die Strategie für die zweite Abfahrt besprochen, die Reihenfolge wurde neu diskutiert und die Fahrtechnik optimiert. Vom Fahrtwind gerötete Gesichter, eisverkrustete Augenbrauen und gefrorene Freudentränen im Gesicht ließen keinen Zweifel an der Begeisterung.

Um 14 Uhr ging es dann leider schon wieder nach Hause. Kaum im Bus auf den Sitz gesunken, fielen die ersten in einen nahezu komatösen Erschöpfungsschlaf. Gegen 18 Uhr waren wir dann wieder an der Schule, nach einem sehr lustigen und spaßigem Winterausflug. Vielen Dank an die Organisatoren!

Text: Benjamin Michel
Fotos: Marko Webert, Jörg Wüst

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