Abschlussfahrt der Klasse 9 nach Berlin

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin….

 

Am Freitag um 19.00 Uhr auf dem Flughafen in Stuttgart waren wir uns einig: Berlin war eine Reise wert.

 

Am Montag zuvor trafen wir uns an der Drehtür des Abflugbereichs im Terminal 3 und waren aufgeregt. Wir, das heißt Paolo, Tripta, Julian, Francesco, Donjet, Aykut, David, Lilli, Jonas, Benjamin, Tim, Noemi, Mustafa, Petra, Didar, unser Lieblings-Klassenlehrer Herr Webert und unsere ehemalige Deutschlehrerin Frau Stotz. Gepäck checken und Sicherheitskontrolle, für einige von uns war das neu. Wer seinen Waschbeutel trotz Elternbriefs und mündlicher Hinweise von Herrn Webert im Handgepäck hatte – hatte Pech….

 

Der Flug ging schnell und war ruhig. Nach der Ankunft, der Fahrt mit dem Flughafen-Bus TXL und der S-Bahn bis zu unserem Zielbahnhof „Ostbahnhof“ bezogen wir unsere Hotelzimmer im „Schulz“ – superneu und superchic! Der Nachmittag hielt noch einen Ausflug zum Alexanderplatz für uns bereit und viel Freizeit am Abend.

 

Die Tage waren durchgetaktet. Nicht alle Programmpunkte begeisterten immer alle. Aber immer wieder hatten wir Freiräume zum Essen, Shoppen und Chillen. Dreistündige Stadtführung, Technik-Museum „Spectrum“, Madame Taussaud`s Berlin, Kudamm, Potsdammer Platz, DDR-Museum, Citytour auf der Spree, Mauermuseum, Holocaustmahnmal, Mauerdenkmal „Bernauer Straße“ und Stasigedenkstätte „Hohenschönhausen“: Alle unsere Ziele machten deutlich wie sehr man überall in Berlin die verschiedenen Epochen deutscher Geschichte sieht – man kann ihr nicht entkommen. Dabei muss man die einzelnen Phasen natürlich parat haben, sonst ist man verloren.

 

Ein „laufendes Mahnmal“ ist unser Klassenlehrer Herr Webert, den eine ganz persönliche Geschichte mit dieser Stadt verbindet, denn er verließ die DDR 1987 zwei Jahre vor dem Mauerfall. Er konnte immer wieder bewegend von seinem Leben als Kind in der DDR berichten, so dass die Orte und Plätze, die wir anschauten einen sehr persönlichen Bezug bekamen – das war toll.

 

Die Verkaufszahlen von Döner und Concealer gegen Augenringe müssen in dieser Woche in der Hauptstadt Spitzenzahlen erreicht haben.

 

Danke an unsere Eltern, die die Fahrt ermöglichten und an Herrn Webert und Frau Stotz für die Planung und Begleitung.

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